aktualisiert am 23.03.2019


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Samstag 20.10.2018

Trollinger trifft Lemberger -
Weinfahrt nach Brackenheim

In die mit 825 ha größte Weinanbaugemeinde Brackenheim und zugleich auch Geburtsstädte des 1. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschlands führte die knapp 50 Virtelesschlotzer des Schwäbischen Albvereins Bad Ditzenbach. Organisiert und vorbereitet hatte dies Gerhard Kastl dafür ganz herzlichen Dank – Danke sagen wir auch den Musikanten Wally Schröder, Ingeborg und Hans Rainer Spieß, Wilfried Schwenger und Eckhard Sihler für die musikalische Unterhaltung – für die witzigen Einlagen von Anita Fuchs, Elisabeth Corleis und Eckhard Sihler – sowie an den Busfahrer Gerhard Fröhlich der für eine entspannte Fahrt sorgte. Seit 1200 Jahren ist der Weinbau in Brackenheim nachgewiesen. Wahrscheinlich ist seine Tradition viel älter. Auf Hang-, Terrassen- und Steillagen gedeihen rassige, körperreiche Weißweine wie Riesling, Muskateller, Rivaner und Kerner ebenso wie volle und runde Rotweine, wie zum Beispiel Lemberger, Trollinger und Spätburgunder. Besonders ideale Boden- und Klimabedingungen findet dabei der Lemberger, der nicht ohne Grund als „König des Rotweins“ bezeichnet wird. Reizvoll ist eine landschaftliche Wanderung, die über Felder und Wiesen durch wenig Wald und viele Weinberge führt. Wanderfreund Klaus Hofmann vom Albverein Brackenheim begleitete die Wanderer aus Bad Ditzenbach und führte uns direkt in die berühmten Weinlagen der Lemberggemeinde. Ausgangspunkt der Rundwanderung war der Mönchsbergsee der am Fuße des Möchsbergs liegt. Sanft ansteigend ging es auf dem durch das Hinweisschild „Hörnlesweg“ markierten Wanderweg durch die Weinberge des Naturparks Stromberg – Zabergäu zu den Aussichtspunkten. Ein herrlicher Aussichtspunkt ist das „Hörnle“ eine Bergnase des Heuchelbergers Heidelbergs. Der weite Blick reicht weit ins Zabergäu, zum Neckartal, zu den Löwensteiner Bergen, zum Stuttgarter Fernsehturm und bei ganz guter Sicht sogar bis zur Schwäbischen Alb. Die nahe gelegene Aussichtsgaststätte „Hörnle“ lädt Wanderer zum Verweilen ein. Ein weiterer Blick öffnet sich auf die Burg Neipperg, den Weinort Haberschlacht und das Schloss Stocksberg und begleitet uns bis zum Ausgangspunkt.

Wein

Letztendliches Ziel war dann die Besenwirtschaft „Uff´ m Scheuraboda“ im Weingut der Familie Winkler, wo es für alle ein deftiges Vesper gab, nicht zu vergessen die leckeren und süffigen Weine. Bei Musik und Gesang und lockeren Einlagen vergingen die schönsten Stunden des Tages wie im Nu und man nahm Abschied aus Brackenheim und trat die Heimreise an.

gez. Gerhard Kastl

 

 

 

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